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Jahresausflug 2013Jahresausflug 2013 Oktoberfest Stuttgart

Rein ins Dirndl und ab aufs Oktoberfest – das war das Motto unseres Jahresausflugs 2013. Und eigentlich schien auch alles zu passen: Nahezu alle hatten Zeit, die Karten waren bestellt, die Tische reserviert, die Bahnverbindung war heraus gesucht und auch das Wetter machte mit. Und trotzdem kommt dann manchmal eben doch noch alles anders als man denkt…

 
Kaum hatten wir uns am Bahnhof versammelt, stand auch schon die erste schlechte Nachricht vor der Tür: Eine nach der anderen musste uns aufgrund von Krankheit oder dringender familiärer Umstände absagen. Und auch wenn unsere Gruppe nach und nach kleiner wurde, so ließen wir uns deswegen noch lange nicht die Laune verderben.

Doch dann hieß es erstmals warten, warten und nochmals warten – denn unser Zug schien einfach nicht kommen zu wollen und die Verspätung zog sich immer mehr in die Länge. Doch als wir den Zug nach 20-minütiger Verzögerung dann endlich zu Gesicht bekommen sollten, war uns das Ganze relativ schnell klar: Scheinbar alle Insassen wollten einzig und allein auf das Oktoberfest nach Stuttgart! Demnach voll war der Zug, was zunächst Verzögerungen beim Einsteigen verursachte und als wir uns dann endlich einen Weg ins Innere gebahnt hatten, durften wir dann auch noch während der Fahrt beobachten, dass an jeder Haltestelle irgendwelche Typen zum Pinkeln raus mussten, sodass andere sich für diese in die Tür stellten und somit den Zug am Weiterfahren hinderten.

Das Geheimnis der Verzögerung war damit gelöst, doch leider keineswegs das Problem, dass uns die Zeit allmählich davon lief und unsere Tische dann womöglich an andere Gäste vergeben wurden. Folglich wurde kurzerhand beschlossen, die übrigen Karten an den Mann zu bringen und mit deren Erlös ein Taxi nach Stuttgart zu bezahlen, sodass wenigstens 3 von uns vorfahren und die Tische für uns reservieren konnten. Nach einer gefühlten 12-Stunden-Fahrt kamen wir endlich am Canstatter Wasen an, wo dann auch unsere Diddi endlich zu uns hinzustieß, welche in Eislingen eingestiegen war, aber aufgrund des überfüllten Zuges leider kein Durchkommen zu uns zu erwarten war.

Nun hieß es geradewegs das Zelt ansteuern, in der Hoffnung, dass unsere 3 „Taxi-Fahrerinnen“ noch rechtzeitig vor Ort waren, um unsere Tische zu verteidigen. Und siehe da, wenigstens hier war das Glück mal auf unserer Seite. Jetzt konnte der Mittag mit Hendl und Maß also endlich beginnen – und lasst Euch sagen: Nach solch vielen Strapazen haben wir wirklich nichts ausgelassen und unseren Jahresausflug somit noch zu einem unvergesslichen Tag gemacht (was er aber auch so wohl ohnehin schon gewesen wäre…).

HAPPY END!!!

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